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Dauerausstellung
   
Museum für Glaskunst Lauscha
Oberlandstr. 10
98724 Lauscha

Raum 1: Hüttenglas



Am Anfang stand das Waldglas. Vor allem Butzenscheiben, Apothekerfläschchen und einfaches Gebrauchsglas wurde seit dem späten Mittelalter in den Glashütten im Thüringer Wald hergestellt.

Mit dem klaren Kristallglas begann die Glasveredelung, die im Thüringer Raum in bester Manier ausgeübt wurde: Mit Emaillemalerei, Glasschnitt und -schliff versehene Gläser und Pokale zierten seit Renaissance und Barock die Prunkräume bei Adel und reichem Bürgertum.

 
         
   

In den Jahrzehnten nach 1900 etablierte sich ein qualitätsvolles Kunsthandwerk, das sich vom venezianischen Fadenglas und den jeweils aktuellen Kunststilen inspirieren ließ.

Historische Fotografien von alten Glashütten runden das Bild dieses Raumes ab.

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